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Was ist Osteopathie - Teil 3: Craniosacrale Osteopathie

Im 3. und letzten Beitrag der Reihe "Was ist Osteopathie" gibt es einen Einblick in die Craniosacrale Osteopathie.


In der Craniosacralen Osteopathie werden feine Bewegungen der Schädelknochen, des Kreuzbeins und der dazugehörigen Bindegewebshäute untersucht und behandelt.Die craniale Osteopathie verfolgt das Ziel, den freien Fluss der Flüssigkeitssysteme an der Wirbelsäule bis hinunter zum Kreuzbein sowie im Schädel - insgesamt im sogenannten craniosacralen System - anzuregen bzw. bei Störungen wiederherzustellen.


Die Auswirkungen von Störungen

Störungen im craniosacralen System können sich beispielsweise in Migräne, Rückenschmerzen, oder auch in einer Immunschwäche äußern. Entsprechende Störungen können durch Zahnbehandlungen, Verspannungen, Stress oder Unfälle ausgelöst werden.


Wann wird Cranio-Sakrale Osteopathie eingesetzt?

Die Cranio-Sakrale Osteopathie spielt in der Schmerztherapie, v.a. bei chronischen Schmerzen eine relevante Rolle. Durch eine sanfte und tiefgreifende Behandlung am Körper des Patienten wird die Muskulatur entspannt und Schmerzen gelöst. Gleichzeitig erholt und regeneriert sich der Körper. Die Kraniosakraltherapie kann positiven Einfluss auf das Immunsystem, das Hormonsystem und die Psyche des Patienten haben. Sie kann eine Stärkung der Vitalfunktionen und einen Ausgleich bei Spannungszuständen bewirken.

Bei folgenden Krankheiten sind laut wissenschaftlicher Studie bewiesenermaßen die chronischen Schmerzen durch Craniosacrale Therapie reduziert worden:

  • Fiibromyalgie

  • Tennisellbogen

  • Demenz

  • Multiple Sklerose

  • Kinderkrankheiten

  • Nackenschmerzen

  • Migräne

  • ADHS

  • Asthma

  • Spannungskopfschmerz

Durch eine Craniosakraltherapie kann die Selbstheilung des Organismus aktiviert werden. Doch sie wird nicht nur in der Schmerztherapie angewandt. Genannte Behandlungsmethode finden zudem vermehrt in der Kinderheilkunde Anwendung. Hier wird cranosacrale Osteopathie eingesetzt, um zum Beispiel ADHS, Demenz, Asthma oder Kinderkrankheiten zu behandeln.

Die Cranio-Sakrale Osteopathie ist ein ganzheitlicher Ansatz und setzt ein umfangreiches anatomisches Wissen voraus. Zudem werden erfahrene und empfindsame Hände vorausgesetzt, um Abweichungen der rhythmischen Pulsationen im Körper des Patienten ertasten zu können.


Die Bedeutung der Cerebrospinalflüssigkeit (Liquor) für den Organismus

Der Liquor ist für die Entwicklung, Funktionsfähigkeit und das Wachstum des Gehirns notwendig. Er leitet wichtige Nährstoffe zum Gehirn und an die Nerven weiter. Die Theorie der cranialen Osteopathie geht davon aus, dass es neben Atemrhythmus und Puls noch andere körpereigene Rhythmen gibt, so z.B. einen Rhythmus des Liquors und anderer Flüssigkeiten. Die Bewegungen der Flüssigkeiten im Rückenmark und Gehirn zwischen Kreuzbein und Schädel werden von geübten Osteopathen als leichtes Pulsieren am ganzen Körper wahrgenommen. Die feinen Schwingungen werden auf Körperflüssigkeiten und umliegende Gewebe übertragen. Der Rhythmus dieser Flüssigkeitsbewegungen kann als Diagnosemittel genutzt werden. Eine Veränderung dieses Rhythmus steht unter Umständen in Zusammenhang mit unserem Hormonhaushalt, Immunsystem, Atmung und Nervensystem.


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zu Teil 1 / Parietale Osteopathie



Quelle: https://www.osteopathie-klima.de/ratgeber/cranio-sakrale-osteopathie/ / abgerufen am 23.08.2023

https://www.ifaop.com/osteopathie/was-ist-osteopathie/cranial/ / abgerufen am 23.08.2023

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